Fahrgast-Information an der Haltestelle Gaußstr.

Halbseitige Sperrung der Kassenberger Straße – SPD Dahlhausen drängt auf Änderung des Baustellenfahrplans

Die einseitige Sperrung der Kassenberger Straße und der von der BOGESTRA veröffentlichte Umleitungsfahrplan der Linie 345/355 stoßen auf massive Kritik eines großen Teils der Dahlhauser Bevölkerung. „Seit Beginn der halbseitigen Sperrung der Kassenberger Straße schlagen bei uns viele Beschwerden von Bürgerinnen und Bürgern auf“, verrät der SPD Ortsvereinsvorsitzende Helmut Börger.

Grund des Ärgernisses ist,  dass vier Haltestellen „Meinholtweg“, „Gaußstraße“, „Am Birkenwald“ und „Im Berge“ in Fahrtrichtung Eppendorf und Bochum Innenstadt bis zum Ende des Jahres nicht mehr angefahren werden sollen. Den betroffenen Fahrgästen wird empfohlen, ab der Haltestelle Scharpenseelstraße die Linienbusse in Fahrtrichtung Dahlhausen zu nutzen oder seinen Weg fußläufig fortzusetzen.

„Was aufgrund der Wartezeit während des Viertelstundenverkehrs montags bis freitags noch akzeptabel erscheint, ist allerdings in den Abendstunden und vor allem sonntags unzumutbar“, äußert das Dahlhauser Ratsmitglied Klaus Hemmerling Verständnis für die betroffenen Fahrgäste. „Zu diesen Zeiten beträgt die Umsteigezeit an der Haltestelle Scharpenseelstraße 29 Minuten“.

Keine Alternative ist der Hinweis auf die fußläufige Erreichbarkeit. Der Fußweg von der Haltestelle „Im Berge“ zur Haltestelle „Scharpenseelstraße“ beträgt knapp zwei Kilometer. Dies stellt unter Berücksichtigung der Topographie Dahlhausens nicht nur für Senioren und Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, ein besonderes Erschwernis dar, das den Fahrgästen kaum zuzumuten ist. „Zudem liegt die Haltestelle „Im Berge“ am Zugang des städtischen Friedhofs Dahlhausen, der vor allem sonntags von vielen Dahlhausener, die über kein Auto verfügen, besucht wird“, ergänzt Klaus Hemmerling.

Der Ortsverein Dahlhausen hat nun die Stadtverwaltung und die BOGESTRA aufgefordert, den Baustellenfahrplan so zu korrigieren, damit die mit ihm verbundenen Erschwernisse auf das notwendige Mindestmaß beschränkt werden.

Wir werden über den Fortgang in dieser Thematik weiter berichten.

Bild: Helmut Börger